Freitag, 7. Juli 2006

Assistenzärzte

Wie berichtet musste ich ja heute nochmal schnell zum Onkel Doc. Da keine Termine mehr frei waren, wegen Urlaub ab Montag, kam ich also Notfallpatient in die Mittagsgruppe. Mit Überweisung Krankenkassenkarte und Buch bewaffnet kam ich also in die überraschend menschenleere dadurch aber nicht unbedingt kühle Praxis. Die Formalitäten waren schnell abgehakt und für 5 min sollte ich noch einmal im Wartezimmer Platznehmen. Kein Problem, ich hatte ja (m)ein Buch mit. Kaum hatte ich mich auf einen dieser steril anmutenden, ständig kippelnden und total unbequemen Wartezimmerstühle gesetzt wurde ich auch schon in eines der Behandlungszimmer geführt.

Kaum hatte ich meinen Hintern abermals auf einen Stuhl gesetzt kam auch schon die Ärztin rein. Ähm, Ärztin? Das sollte doch ein Mann sein, der Vater eines alten Schulkameradens... Komisch. Die recht dezent geschminkte Assistenzärztin stellte sich mir auch gleich vor, Frau XY, sie arbeite diesen Monat hier in der Praxis mit. Ok, kein Problem. Warum auch, bei Emergency Room, waren es ja auch immer die Assistenzärzte die bis zu den Knien in Blut standen und die Notaufnahme geschmissen haben, und wenn die Amies das können ist es in Deutschland ja auch nicht anders, oder?

Die nicht mehr gar so junge Dame mit ihrem leichten aber doch erkennbaren östlichen Akzent und dem dazu passenden kräftig rosanen Lippenstift - aber wer wird schon Vorurteile haben? Ich nicht! - ließ sich von mir mein Anliegen Schildern.
Seit Montag habe ich wieder blablabla, das letzte Mal vor einem Jahr, damalige Behandlung war dies und das Medikament was ich gut vertragen habe und ich gerne wieder haben würde. Es ist allerdings Verschreibungspflichtig und so sitze ich hier wieder vor ihnen.
Na wenn das kein Service ist: Beschwerden, Diagnose und adäquate Medikation gleich aus einer Hand, einfach Klasse wie ich das kann... So sah die Angehende Frau Ärztin das allerdings nicht. Sie studierte/überflog die Patientenkartei und ging dann erstmal aus dem Raum. Kein Wort, einfach Weg. Musste wohl mal ganz dringend aufs Klo?! Na hoffentlich habe ich ihr nichts falsches gesagt. Vier Seiten später (ich habe erstmal im eigens dafür mitgebrachten Buch gelesen) kam sie dann wieder strahlend über beide Ohren rein. Zwei Musterpräparate in der Hand und ein fröhliches Auf Wiedersehen auf den Lippen. Öhm, wie jetzt, das isses? Hustenbonbons und Nasenspray? Toll, der angestrebte Hustenlöser war wohl nicht drin. Grummelt ging es dann also in Richtung Ausgang. Am Tresen erfuhr ich dann, das die Notfälle immer von der Assistenz behandelt werden und ich einen Termin beim richtigen Arzt erst wieder nach dem Urlaub bekäme, Toll.

Die Assi-Ärzte im TV sind viel netter und auch engagierter... so viel habe ich aus dem Besuch gelernt.

Na mal sehen ob die Bollos wirken, trauen tu ich ihnen nicht. Der Plazebo-Effekt fällt also schonmal weg. Egal, jetzt muss/darf ich erstmal, wie befürchtet für meinen Vater einkaufen fahren, Muttern bringt nämlich immer das Falsche und so darf ich jetzt mein Glück versuchen.

~ Dire Straits - Lady Writer ~

KzH

Heute mal ein Tag zu Hause - Für alle die, wie ich, nicht beim Bund waren bzw mit der dortigen Terminologie nicht vertraut sind: KzH = Krank zu Hause.



Krank im herkömmlichen Sinne bin ich nicht, allerdings zwingt mich ein Arzttermin (Will ja eigentlich nur ein Rezept...) kurz vor Mittag zu dieser Maßnahme und da nach dem Mittag in der Firma eh nichts mehr geht hat mir mein Betreuer eben schonmal ein schönes Wochenende gewünscht. Nett, aber auch gefährlich. Werde also versuchen zu Hause schon mal so gut es geht weiter zu arbeiten. bei den ganzen Ablenkungen um Mich rum wird das echt schwer.

Werde wohl besser meine Tür Abschließen, sonst kommt meine Mutter noch auf ganz schräge Ideen. Nach dem Motto: "Ach, wenn du eh zu Hause bist, dann kannst du ja mal das einkaufen und für mich dahin fahren und und und." Das Problem ist dann ja immer, das diese Sachen, auch wenn sie noch so blöde sind, in diesem Moment doch interessanter/abwechslungsreicher sind als das was man machen soll.

Mist, eigentlich will ich ja arbeiten. Alles nur weil der Arzt ab Montag im Urlaub ist - 3 Wochen Norwegen. Naja, immerhin habe ich hier einen Ventilator, und muss nicht ungeschützt die zuerwartenden Temperaturen aushalten.

~ Oasis - Champagne Supernova ~

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