Freitag, 21. Juli 2006

Jetzt kann ich es ja sagen

... bzw. schreiben. Die Stelle bei meiner Diplomarbeitsfirma bekomme ich nicht. Das offizielle Aus kam heute zum Frühstück. Das Gespräch mit dem Abteilungsleiter war kurz und bündig und spiegelte auch nur das wieder, was mir schon von vornherein klar war. Wird nichts, weil is’ nich’.

Es ging um die Stelle meines derzeitigen Betreuers. Die Bewerbung und die Gespräche verliefen ganz gut. Bei dem zweiten Gespräch wurde mir dann allerdings eröffnet, dass sie (die Firma) nun doch nicht die Stelle meines Betreuers anbieten, sondern die eines anderen. Der andere ist Jungingenieur, und hat sich grade mal halbwegs in die Firma eingelebt wie es so schön heißt. Es sollte also einen Ringtausch geben, mein Betreuer geht in Rente, der neue übernimmt seinen Job und ich bekäme die so freigewordene Stelle. Das ganze mit der Begründung, dass ich als frischer Absolvent nicht mit Kundenumgehen kann. Eine Überlegung die meiner Meinung nach irgendwo einen Funken Wahrheit enthält aber ansonsten total aus der Luft gegriffen ist. So was kann man lernen, wie den ganzen anderen Kram auch.

Noch besser ist aber der Gedankenfehler in diesem, wahrscheinlich vom obersten Chef mit einer sehr heißen Nadel zusammen gestrickten Ringtausch-Theorie; Dieser Lückenbüßer der da den Job meines Betreuers (Messtechnik, Signalverarbeitung und Qualitätsmanagement) übernehmen sollte ist nicht mal E-Techniker! Dazu wäre noch gekommen, dass eben dieser Nicht-E-Techniker, der natürlich keinen Schimmer von Strom & Spannung hat, neben dem erlernen der Arbeit des Betreuers auch noch mich in seine derzeitige Arbeit hätte eingewöhnen müssen. Ein voll ausgereifter Plan als. All seine Projekte sollen natürlich weiterlaufen und innerhalb der gesetzten Ziele fertig sein und nebenbei lernt einen komplett neuen Job und macht eine Übergabe mit mir.

Im ersten Moment hörte sich das super an, ich wäre anstatt der eher „langweiliger“ Messtechnik in den Druck/Bildverarbeitung gegangen: Macs wohin das Auge sieht und Netzwerke und Prozessautomatisierung... Halt alles das, was im Studium am meisten Spaß gemacht hat. Aber wenn man (ich) mal in Ruhe drüber nachgedacht hatte war klar das diese Idee – bei allem Respekt – sehr wahnwitzig gewesen ist und sich der dazu auserkorene Kollege wohl nicht auf so einen Kuh-Handel einlässt. Wäre von ihm ja auch schön Blöd gewesen, als - ich glaube er ist Masch-Bauer - freiwillig in den Fachbereich und die Sparte zuwechseln und das wo er mit seiner derzeitigen Arbeit noch nicht mal 100%ig vertraut ist.

Ach ja, aber Schade ist es schon. 2,5 Tage konnte ich mich an der Idee erfreuen, heute kam die harte Realität. Immerhin hatte ich gestern schon beim Arbeitsamt angefragt, wie das mit denen so läuft. Ein erstes Bewerbungsgespräch hatte ich ja auch schon und der Bewerbungstext steht auch. Ist eine gute Übung gewesen. Doof ist dabei nur, dass ich durch diesen Zirkus diese Woche keine wirklichen Fortschritte mit meiner Diplomarbeit gemacht habe. Klar hätte das ganze Kartenhaus bestand gehabt hätte ich ja auch drüber weggesehen, aber so ist es ja für die Katz’ gewesen. Und wenn ich jetzt ein bisschen in mich rein horche bin ich garnicht so gut auf den Laden zusprechen.

Eine letzte, rein aus Interesse, Frage bleibt allerdings noch offen. Wer übernimmt denn nun die Stelle von meinem Betreuer? Angeblich waren ja unter den über 50 Bewerbern niemand passendes (kosten- und wissentechnisch) dabei, so sind sie dann ja auf mich und ihre Idee gekommen.

~ Tasmin Archer - Sleeping Satellite ~

"Oh ist das schee, einfach chillen am See..."

Der gefühlte Freitag war ja schon gestern, leider leider ist heute erst der kalendarische, so'n Schiet. Wirklich abgekühlt hat es sich auch nicht, nur die Luftfeuchtigkeit ist auf 96% gestiegen. Ja ja, Das Wetter... kein Regen für Hannover, na egal.

Dieser heutige Tag wird der gnadenvolle Abschluss zu einer derbe besch*ssenen Woche. Mit der Diplomarbeit bin ich kein Stück weiter gekommen, da ständig irgendwer dazwischen gefunkt hat. Wer ich so drüber nachdenke ist das einzige was geklappt hat, die Tür und der ISP-Wechsel zur Telekom gestern.

Aber was solls, es ist Freitag morgen, der Wecker hat geklingelt und man musste ihn nicht gleich wieder für den nächsten Tag stellen. Das ist schon ein ganz großer Vorteil. Man merkt das WE liegt vor einem und meine Laune doch gemächlich, wetterfroschmäßig die kleine Leiter aus dem Gurkenglas, das wir Arbeitswoche nennen, erklimmt. Dazu passend meine beiden Sommerhits,... dummerweise kann ich nicht mal sagen wie die Lieder heißen, da ich sie per Mail erhalten habe und sie einfach nur mit Track 1 und Track 8 benannt sind. Sehr schade, die CD würde ich mir sofort kaufen. Nichts desto Trotz sind diese beiden deutsch-Reggea-Lieder genialst das, was ein Sommerhit verkörpern muss.

Lässiges, es-ist-viel-zu-warm-zum-bewegen-darum-machen-wir-es-uns-bequem-Feeling. Die beiden Refrains sind übrigens:
  • Oh ist das schee, einfach chillen am See... (die Band scheint also aus dem Fränkischen zu stammen, schee wie schön)
  • Jamaika, Jamaika, mit Bob Marley am Strand...
In diesem Sinne, einen schönen Start ins Wochenende und macht euch nicht mehr kaputt, ist ja schließlich Freitag.

~ Track 8 & Track 1 ~

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