Samstag, 1. Juli 2006

Ausnahmen der Regel

Im Allgemeinen sind Konzept Alben ja immer etwas mit Vorsicht zu genießen. Mir fällt da jetzt auf Anhieb leider nur ein Beispiel ein, aber das passt wie Ar*** Faust aufs Auge. Der sofort Einfall ist (natürlich) das Le Frisur–Album der Ärzte. Bevor mir jetzt die Kommentare überlaufen. Ich mag die Ärzte, sehr sogar. Aber dieses Album fehlt mit gutem Grund in meiner Sammlung. Seit diesem Versuch halte ich mich ja von solchen thematisierten Musikansammlungen fern. Muss ja nicht sein.

Seit letztem Wochenende aber liegt mir hier eine Ausnahme dieser von mir selbst aufgestellten Regel vor. Durch einen absoluten total spontanen Zufall wurde mir das aktuelle Album der Sportfreunde Stiller angetragen – You Have To Win Zweikampf. Etwas sehr skeptisch stand ich der CD ja schon gegenüber. Wie gesagt, ob wohl ich die Ärzte sehr mag habe ich ja auch da das eine Album nicht. Und nun dasselbe in grün (wortwörtlich) von den Sportis. Zweifelsohne extra zur WM produziert.



Gut, das eine Lied kennt man ja und das mag ich auch, aber gleich das ganze Album kaufen wegen einem Lied? Neee, lass mal. Aber wie gesagt, die CD kam zu mir, freiwillig sozusagen. Frei nach dem Motto, reinhören kann man ja mal, wanderte diese kleine platte auch in den CD-Player und spielte. Und spielte noch mal und nach dem dritten Mal, hatte man (ich) sie mir nicht nur schön gehört, sonder gemerkt das sie auch bei häufiger Wiederholung keinen Nervfaktor besitzt. Das könnte an dem bunten Liedermix liegen. Etwas ist da für jeden dabei. Und als ob Fußballfans es nicht besser könnten (nicht meine Meinung!) sind, dem Thema angepasst, natürlich auch ein paar Hymnen dabei.

Also lange Rede kurzer Sinn, wer noch etwas Kleingeld überhaben sollte und partout nicht weiß wohin damit, investiert es doch in diese Scheibe. Das ein oder andere Lied eignet sich auch prima dazu es als Handyklingel-mp3 zuverwursten. Mögen die drei Künstler ein nachsehen mit mir haben, aber man hatte mich dazu gezwungen.

~ Sportfreunde Stiller - Unser Freund ist aus Leder ~

Mo'Blogging

Ach, was bin ich gespannt ob das so klappt wie ich es mir vorstelle. Seit einiger Zeit bietet Twoday ja die Funktion des mobil bloggens (Mobloggen) an. Das bedeutet, dass man (jeder Angemeldete User bei Twoday) von Unterwegs einen Beitrag online stellen kann. Das klappt natürlich nicht per Gedankenübertragung oder Telepathie sondern, in dem man eine E-Mail oder eine MMS an eine bestimmte Adresse schickt. So weit die Theorie, die graue. Jetzt geht es aber in die Wirklichkeit und testen ob das System das Versprochene auch hält. Nicht das ich jetzt von überall wo ich an einen E-Mail fähigen Rechner ran kann einen Eintrag abschicken will. Es ist doch aber immer schön zu wissen das/wie etwas funktioniert. *g* Ich altes Spielkalb. Also haltet euch fest, diese E-Mail wird nun abgeschickt.
 
<i>~ Oliver Onions - Flying Through The Air ~</i>

EDIT:
Ok, wie man sieht, hat das mit dem HTML-Code nicht wirklich geklappt, und wie das mit den Themen/Kategorien klappt weiß ich auch noch nicht, aber immerhin ist der Text angekommen. *juhu*

Zensur im Radio

Weiß gar nicht ob ihr es schon wusstet, aber ab und an höre ich auch mal Radio. Vorzugsweiße im Auto. Wird auch von den Waldme.. ähm Wachtmeistern in ihren schicken neuen blauen Uniformen lieber gesehen, als wenn man da so Stöpsel im oder ein Handy am Ohr hat. Was mich aber schon etwas nervt im Radio ist, diese aggressive Bevormundung, ja fast schon Beschneidung der Persönlichkeitsrechte… also so irgendwie. Gestern zum Beispiel fuhr ich so mir nichts dir nichts, auf der von der WM geleerten Straße, nach Hause und da lief irgendein Hip-Hop/Rap-Song im Radio. Kannte ich nicht, mir war aber auch nicht nach umschalten, so lief die Suppe so vor sich hin aus den Lautsprechern.

An der nächsten roten Ampel hörte ich dann mal etwas genauer hin. Fetter Bass und die Samples kennt man bestimmt schon aus zig anderen Titeln... aber nicht schlecht. Dann machte der Home wieder seinen Mund auf, sagte etwas wie „So,“ oder „Yo,“, weiß ich nicht mehr, und dann wurden die nächsten Artikulierungen erstmal ausgeblendet. Tja, so kann es gehen. Wer früher schlimme Wörter in den Mund nahm bekam den Mund mit Seife ausgewaschen. Da das heute nicht mehr geht, wegen der weiten Wege und da man Leute ja nicht mehr züchtigen darf werden heutzutage diese Wörter weggepiept bzw. ausgeblendet. Aber warum ist das so?

Die Jungspunde die diese Musik hören haben eh die Platten zu Hause und da sind die bösen Wörter garantiert drauf. Aber im Radio wo, je nach Sender, vielleicht mal ein Song pro Stunde läuft muss das zensiert werden? Vielleicht hat sich der Künstler dabei etwas dabei gedacht als er das Wort an der Stelle verwandt hat. Er wollte damit bestimmt etwas ausdrücken aber die Sender machen das weg… Und warum bestimmen die was man als Zuhörer hören darf und was nicht? Weil vielleicht ein paar unter-18-Jährige-Zuhörer am Radio sitzen könnten? Als ob die die Wörten nicht kennen würden oder die Texte übersetzten würden und so mitbekommen was der Typ da sagen will. Wenn man den ganzen Pisa-Studien glauben darf, ist die Gefahr mehr als gering. *g*

Ich kann von mir nicht sagen das ich der Hip-Hop/Rap-Hörer vor'm Herr'n bin, aber solch kastrierte Songs sind doch übel. Aber dieses Gepiepe ist irgendwie peinlich. Da bleibt von den Liedern ja fast nichts mehr übrig. Hört sich an, also ob die stottern und zwischendurch vergessen was sie sagen wollen. Also ich möchte wenn dann schon gerne das ganze Lied hören und nicht die Version die die Sender für richtig halten.

Word, ya motherfuckin’ niggaz from da hood

~ Two Live Crew - Banned in the USA ~

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